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Haken, Helm und Seil
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5. Die Welt auf Probe: Modellorientierte Instrumente des Wissensmanagements

Seile schützen nicht vor Steinschlag und ein Helm nicht vor dem Absturz. Aus unserer Erfahrung ist die Arbeit mit den Instrumenten - bei zielorientierter Anwendung und Beachtung der oben aufgezeigten Stolpersteine - ein Schritt in Richtung eines sinnvollen Umgehens mit Wissen in der Organisation. Sie bieten Hilfestellungen auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Wissensmanagement. Die nachfolgende Graphik zeigt zusammenfassend die Prozeßlogik der diskutierten Instrumente.

Prozeßlogik modellorientierter Instrumente des Wissensmanagements

Gemeinsame Merkmale der Instrumente sind ihr Prozeßcharakter, ihre Anleitung zum Denken in Alternativen und ihre Gruppenorientierung. Diese Eigenschaften haben gleichsam Implikationen für die Handhabung der Instrumente. Mit den Instrumenten wird Wissen in der Organisation zunächst identifiziert und gesammelt. Die Ausgangspunkte unterscheiden sich je nach der sprachlichen Logik des jeweiligen Instruments: Bei der Szenario-Methode werden in einer Gruppe von Experten Einflußgrößen zu bestimmten Fragestellungen gesammelt. Bei der System-Simulation wird Wissen als erstes in Systemvariablen zusammengefaßt und bei der Wissenslandkarte werden im ersten Schritt Kernerfahrungen erfragt. Auf diese Weise stellen die Instrumente einen möglichst hoch differenzierten Wissens-Input sicher, auf dem die Modellentwicklung basiert.

Anleitung zum Denken in Alternativen

Wissensaustausch in Gruppen

Wissensentwicklung in Prozessen


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(c) 1997 Preissler/Roehl/Seemann
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